Zinsen und Immobilienpreise ziehen an: Andreas Schrobback aus Berlin rät Immobilieninteressenten zur Aktivität

Andreas Schrobback

Andreas Schrobback

(20.09.2013) Die letzten Monate haben bereits leichtere Zinserhöhungen für Immobiliendarlehen durch die Geschäftsbanken gebracht – trotzdem kann die derzeitige Zinssituation nach einer Analyse des Immobilienfachmannes Andreas Schrobback insgesamt noch immer als sehr günstig bezeichnet werden. Doch die Anzeichen für einen baldigen, weiteren Zinsanstieg mehren sich. Hinzu kommen die stetig kletternden Preise für Immobilien – ein Ende scheint nicht in Sicht. Die Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten – allen voran in den USA – deuten auf einen zu erwartenden Zinsanstieg. Warum Bauherren und Immobilienerwerber, welche sich noch nicht endgültig zur Realisation entschlossen haben, jetzt handeln sollten, erläutert Andreas Schrobback folgendermaßen:

– Niedriges Zinsniveau wird nicht mehr ewig halten
Die Ankündigung der US-amerikanischen Notenbank Fed, die Anleihekäufe zur Stützung des Kapitalmarktes zukünftig einzustellen, wird sich auf die Renditen der Staatsanleihen fördernd auswirken. Damit wird es auch für europäische Banken wieder attraktiver, Staatsanleihen auf US-Dollar ins Portfolio zu nehmen. Da das Kapital dann dorthin abwandert, wird u. a. auch die Kreditvergabe merklich eingeschränkt und die Zinskonditionen für Immobiliendarlehen werden steigen. Zudem zeigte sich in den letzten Monaten ein regelrechter Ansturm auf Immobilienfinanzierungen, was sich bereits in leichteren Zinsanhebungen aufgrund der starken Nachfrage niedergeschlagen hat. So war eine Baufinanzierung mit 10-jähriger Laufzeit Anfang des Jahres 2013 durchschnittlich noch für ca. 2,3 % zu bekommen – mittlerweile ist der Zins auf ca. 2,8 % gestiegen. Viele Experten sehen die Zinsen in 2014 auf über 3 % klettern, was jedoch noch immer günstig ist angesichts eines historischen Zinsdurchschnitts von ca. 6,5 %. Trotzdem werden die Zinsen zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder stärker anziehen, wenn die Maßnahmen der EZB (EZB = Europäische Zentralbank) ihre Wirkung in Europa zeigen. Eine wirtschaftliche Erholung und ein Anziehen der Konjunktur – lange gewünschte Ziele der EZB-Geldpolitik – gehen üblicherweise mit moderaten Zinserhöhungen einher.

– Immobilienpreise laufen weiter nach oben
Die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien wird getrieben durch die Niedrigzinspolitik der EZB. Während Geldanlagen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten aufgrund der sehr niedrigen Zinsen extrem unattraktiv sind, bevorzugen viele Deutsche Immobilien als inflationsresistente und sichere Anlageform. Immobilien können dabei als Standbein für die Altersvorsorge dienen – aber auch als reine Kapitalanlage mit attraktiver Rendite z. B. durch Vermietung. Hinzu kommt die wachsende Zahl der Menschen, die besonders in Ballungsräumen nach Wohnraum suchen. In großen Städten wie München oder Berlin explodieren die Preise für Immobilien bzw. die Mieten geradezu. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) ermittelte im zweiten Quartal einen Anstieg der Preise im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von etwa 3,3 % für eigengenutztes Wohneigentum. Viele Menschen ziehen dorthin, wo Arbeitsstelle oder Studienplatz sind: In der Folge steigen die Preise für den knapper werdenden Wohnraum weiter an. Unter globaler Betrachtung wird jedoch klar, dass hier eher ein Aufholbedarf besteht und nicht etwa eine Immobilienblase gebildet wird: So waren viele Jahre in Deutschland kaum Anstiege der Preise auszumachen – ganz im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa. Weitere Gründe für weiter nach oben laufende Immobilienpreise sind laut Andreas Schrobback auch der sehr robuste Arbeitsmarkt, die Hoffnung auf eine anziehende Konjunktur und die allgemeine Einkommensentwicklung bei gleichzeitig eher unattraktiven, alternativen Kapitalanlageformen.

Fazit

Die dargestellten Faktoren sollten alle Immobilien-Interessenten für sich selbst interpretieren. Es gibt keine sichere Vorhersage für künftige Entwicklungen. Trotzdem – und vor allem unter langfristiger Betrachtung – deuten alle Anzeichen auf weiter anziehende Immobilienpreise und eine sich aus dem historischen Tief bewegende Zinskurve. Daher sollten geplante Projekte jetzt schnellstmöglich realisiert werden, rät Andreas Schrobback. Die Vorzeichen, dass diese zukünftig noch günstiger verwirklicht werden können, sind eher ungünstig. Trotz allem sollten aber auch die fundamentalen Voraussetzungen (wie z. B. Eigenkapitalanteil, Einkommensverhältnisse und angemessener Objektewert) stimmig sein, damit die Finanzierung insgesamt gelingen kann.

Schrobback Immobilien

Andreas Schrobback
Hagenstraße 67
14193 Berlin

Tel.: 030-81 40 42 200
E-Mail: info at andreas-schrobback-immobilien dot de
Web: http://andreas-schrobback-immobilien.de

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